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Orak und Bachmaier knapp an Medaillen vorbei - Bestes Karriereergebnis für Bachmaier

Pfeffenhausen/Bad Wildungen. Am vergangenen Sonntag gingen die Deutschen Meisterschaften im hessischen Bad Wildungen zu Ende. Für den BC 73 Pfeffenhausen war bei den Ladys Alexandra Orak in den Disziplinen 9-Ball und 10-Ball sowie bei den Damen Paula Bachmaier in allen vier Poolbillard-Disziplinen (14/1 endlos, 8-Ball, 9-Ball und 10-Ball) im Einsatz.

Bachmaier startete mit einem Auftaktsieg ins 14/1 endlos, musste sich in der ersten Gewinnerrunde dann aber trotz einer beachtlichen 25er-Serie knapp mit 56:60 der Fürstenfeldbruckerin Yvonne Ullmann beugen. Über die Verlierrunde schaffte Paula trotzdem den Aufstieg ins Achtelfinale, wo dann aber gegen die hochdekorierte Kristina Schagan (BC Oberhausen) mit 49:60 Endstation war. Mit Platz 9 ein insgesamt zufriedenstellender Auftritt in der ersten Disziplin, wobei Paula auch gegen die Favoritinnen stets am Drücker war.

Im 8-Ball gelang Paula erneut der Auftaktsieg, doch anschließend lief nicht mehr wirklich viel für sie zusammen: Nach zwei 1:5-Niederlagen gegen Pia Bläser (BC Alsdorf) sowie Jennifer Vietz (BSC Neukirchen/Geldern) musste sie sich mit einem eher enttäuschenden 17. Rang begnügen. Besser lief es dann wieder im 9-Ball: Nach dem obligatorischen Auftaktsieg erkämpfte sie sich in der Gewinnerrunde gegen Christina Schneider (BC Stuttgart 1891) mit 6:5 den direkten Einzug ins Achtelfinale ohne Umweg über die Verlierrunde. Gegen Anke Liepelt (PBSG Wolfsburg) hielt Paula lange gut dagegen, doch schließlich setzte sich die routiniertere Niedersächsin mit 6:4 durch, was einen erneuten 9. Platz für Paula bedeutete.

Im 10-Ball fertigte Paula in der Hinrunde Verbandskollegin Lisa Brummer (Alibi Straubing) mit 5:0 ab. In der Gewinnerrunde ließ ihr dann aber die zu diesem Zeitpunkt bereits mit zwei Medaillen dekorierte Tina Vogelmann (BC Stuttgart 1891) keine Chance und zeigte ihr klar ihre Grenzen auf. 5:0 hieß es am Ende für die Baden-Württembergerin. Mit einem knappen, hart erkämpften 5:4-Sieg in der Verlierrunde gegen Sabrina Hammer (BC Queue Hamburg) schaffte Paula doch noch den Einzig in die K.O.-Phase. Es ging erneut gegen Jennifer Vietz, doch dieses Mal hatte Paula das bessere Ende für sich: Mit 5:4 revanchierte sie sich für die Niederlage im 8-Ball und zog ins Viertelfinale ein. Hier war gegen Christine Steinlage (PBG Krefeld 1976) aber kein Kraut gewachsen und Paula musste nach einer 3:7-Niederlage die Segel streichen. Trotzdem bedeutete dieser 5. Platz das beste Karriereergebnis für Paula Bachmaier auf einer Deutschen Meisterschaft!

Alexandra Orak erhielt in der Hinrunde des 9-Ball-Bewerbs der Ladys ein Freilos. Danach brannte sie aber ein wahres Feuerwerk ab: Mit 4:0 fertigte sie in der Gewinnerrunde Sabine Kircheisen (BV Strausberg) ab, im anschließenden Achtelfinale erzielte Alexandra gegen Susanne Repplinger (PBC Dillingen I e.V.) das gleiche Ergebnis und zog somit ohne einen einzigen Spielverlust ins Viertelfinale ein. Umso überraschender war es dann, dass Alexandra gegen Manuela Barke (BC Schalke Gelsenkirchen) ihre Leistung nicht mehr abrufen konnte. Mit 1:5 hatte die Pfeffenhausenerin gegen die spätere Deutsche Meisterin das Nachsehen und musste sich nach einem Traumauftakt mit Platz 5 begnügen.

Im 10-Ball zog Alex erneut ein Freilos und qualifierte sich anschließend mit einem 4:1-Erfolg über Karin Bogs (Bf Duisburg 02 e.V.) direkt fürs Achtelfinale. Hier hieß ihre Gegnerin erneut Susanne Repplinger. Dieses Mal revanchierte sich die Verbandskollegin für die Niederlage im 9-Ball. 4:2 für die Schwäbin hieß es am Ende, Alexandra Orak erreichte den 9. Platz.

Auch wenn es in diesem Jahr nicht für Edelmetall gereicht hat, haben beide Teilnehmerinnen gute Leistungen gezeigt. Paula Bachmaier fuhr mit einem 5. Platz auf einer Deutschen Erwachsenen-Meisterschaft gar ihr bestes Karriereergebnis ein, was auf mehr in den kommenden Jahren hoffen lässt. Wir sind mächtig stolz auf Euch, Mädels!

Einzelergebnisse im Detail: Billardarea

Fotos: Billardmagazin Touch